Herzlich Willkommen,

Dies ist Homepage der "Amigos do MST/Freundinnen und Freunde der MST" in
Deutschland. Unser Ziel ist es Allgemeine Informationen über die MST, eine Landlosenbewegung Brasiliens, zur Verfügung zu stellen und über aktuelle Themen in Bezug auf das MST, die Agrarreform und Landkonflikte zu berichten. Diese Seite befindet sich im steten Aufbau, ... aber bald!

Ansonsten möchten wir an dieser Stelle auf die portugiesischsprachige Webseite der MST in Brasilien, oder die beständig aktualisierte englischsprachige Webseite der FreundInnen der MST, USA verweisen.


 Notizen -Aktuelles:

März 2010: Aktuelle Präsentation mit Bildern, Daten und Fakten zum "Kampf um Land" in Brasilien

(siehe auch die neue Rubrik Materialien)

Kampf um Land.odp

Kampf um Land.ppt

 
März 2010: Polizei terrorisiert Aktivisten der Landlosenbewegung MST um das Unternehmen Cutrale zu verteidigen

Polizeiliche Such- und Festnahmeaktion von Aktivisten der MST, die illegal angeeignetes Land des transnationalen Konzerns besetzten, traumatisiert deren Familienangehörige

„Wirst du wohl aufstehen, du Nichtsnutz? Was, Sie nehmen Drogen?“ Es war um 5 Uhr morgens, als die Tür aus Zeltplane und Holz von Gentil Alves, 78 Jahre, von vier Männern herausgerissen wurde. Allein in seiner Hütte sah er, wie die Kleidung seiner Familie auf den Boden und durchgewühlt  wurde. „Ein Magerer sagte: „Der Alte muss nicht mit, in einem Tag kommen wir zurück.“ Ich habe vor Angst gezittert“, erinnert sich Gentil, ein Bauer, der ein Landstück in der Siedlung Loiva Lourdes in Borebi  im Hinterland  des Bundesstaates Sao Paulo besitzt. Er und seine Frau, Dona Nair, 66 Jahre alt, wohnen dort mit einer Enkelin und einer Urenkelin von 6 Monaten. Er war einer von vielen, die durch die sogenannte Operation Laranja („ Apfelsine“) überrascht wurde. Eine Aktion die die Zivilpolizei von Sao Paulo im Rahmen einer Untersuchung durchführte, welche die Festnahme von Mitgliedern des MST aufgrund der Zerstörung von Apfelsinenpflanzen des transnationalen Konzerns Cutrale im letzten Oktober nach sich zog.

Am Morgen des 26. Januar  drangen im Rahmen der Operation,  ungefähr 150 Polizisten mit Such- und Haftbefehlen in mehrere weitere  Hütten ein. Die Suche nach Aktivisten endete mit  9 Festnahmen. Außer in der Siedlung von Gentil wurde die Operation auch in Zumbi dos Palmares durchgeführt und von Benedito Antônio Valencise, dem  Polizeikommissar  von Bauru, geleitet.  20 Haftbefehle wurden erteilt, davon wurden 7 Personen 2 Wochen lang  festgenommen, die anderen 13 wurden nicht angetroffen.

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März 2010: Jahresbilanz 2009 und Ausblick 2010 der Movimento dos Sem Terra (Infobrief 178, 30.12.09)

Das Jahresende ist ein geeigneter Augenblick, um die Aktivitäten der vergangenen Zeit zu bilanzieren, um die Fortschritte und Schwierigkeiten zu reflektieren und um das nächste Jahr zu planen.

2009  wird in der Geschichte als das Jahr der großen kapitalistischen Krise in Erinnerung bleiben, die die Finanzmärkte auf der  ganzen Welt erschüttert hat. Die Krise begann in den USA, aber betraf verschiedene arme und reiche Länder, brachte Börsen, Banken und Unternehmen zum Zusammenbruch,  höhlte die ideologische Vorherrschaft des Sicherheitsglaubens der großen Kapitalisten in ihren Gott Markt , den sogenannten Neoliberalismus, aus.

Wir erhielten die traurige Nachricht, dass die Zahl der Hungernden laut UNO-Angaben schon 1 Milliarde Menschen übersteigt, oder anders ausgedrückt, eine von 6 Personen hungert irgendwo auf dieser Welt. Es gab einen weiteren Anstieg der Einkommens- und Reichtumskonzentration auf dem ganzen Planeten, der durch die kapitalistische Funktionsweise global erfolgt.

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Februar 2010: 5 Jahre Escola Nacional Florestan Fernandes

Video über Bedeutung, Bau und Benutzung der Bundesschule ENFF (mit eng. Untertiteln)

 

Aktueller Projektbericht über die Bundesschule und die von uns geförderten Maßnahmen 2009

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Anmerkungen anlässlich der Projektübergabe

zur Bedeutung der ENFF für Brasilien, Lateinamerika im Kontext von Klimagerechtigkeit

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12.12.09: KOPENHAGEN WAAGEN -Videos

 

portugues

 

deutsch

 

 

9.-13.12.09: Kein Land in Sicht? Brasiliens Agrarfrage im Zeichen des Klimawandels

VIII. Europäisches Treffen der Freundinnen und Freunde der brasilianischen Landlosenbewegung MST & Runder Tisch Brasilien

Fotos...
 
12.12.09: KOPENHAGEN WAAGEN
Die Kunstaktion für Gerechtigkeit im Klimawandel als Signal von Leipzig nach Kopenhagen mit Hermann Josef Hack, den Freunden der Landlosenbewegung und Leipziger Initiativen war ein voller Erfolg.
Am 12.12.2009 um 14.00 Uhr haben der Maler und Aktionskünstler Hermann Josef Hack und die FreundInnen der brasilianischen Landlosenbewegung MST mit ihrer Aktion ´Kopenhagen Waagen´ das Leipziger Stadtbild rund um den Burgplatz dominiert. Über 250 Aktive nutzten trotz frostiger Temperaturen die Gelegenheit, Einigkeit in Sachen Klimagerechtigkeit zu demonstrieren. Die Idee Hermann Josef Hacks war die Schwierigkeit und Möglichkeit einer globalen Balance erfahrbar zu
machen. Oberstes Anliegen war dabei, endlich Verantwortung für die fatale Situation auf der Südhalbkugel zu übernehmen.

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zur Bildergalerie...

 

12. Dezember 2009:

Politische Klima-Kunst-Aktion in der Leipziger Innenstadt

Kopenhagen Waagen !!!

Wo: Burgplatz, Leipzig

Wann: 12. Dezember 2009, 14 bis 15 Uhr

Wer: Wir, Ihr, Alle

Was gibt’s zu tun: Mit einer Wasserwaage Da-Sein!

Warum:

Schon jetzt sind die Menschen im globalen Süden durch extreme Wetterlagen, Dürren und Wassermangel in ihrer Existenz bedroht. Die internationale Politik muss reagieren, doch bisher sind die Maßnahmen sozial und ökologisch fragwürdig. Gerechtigkeit im Klimawandel muss jetzt in Kopenhagen festgeschrieben werden. Doch wir alle sind aufgefordert, ein Zeichen zu setzen.

Dies ist eine Kunstaktion! Eine politische Kunstaktion. Mit der Wasserwaage, einem vertrauten Gebrauchsgegenstand, den jeder mitbringen kann, symbolisiert der Künstler das Gleichgewicht das diesem Planeten fehlt. Doch eine Wasserwaage allein ist nicht die Botschaft. Wenn allerdings hunderte Wasserwaagen durch euch ins Gleichgewicht und auf eine Höhe gebracht werden, so ergibt sich daraus ein neues, ungewohntes Zeichen, das erst durch aktive Beteiligung zustande kommt.

Zudem symbolisiert das Wasser der Waage eine knappe Ressource, um welche der jetzigen und kommenden Generation ein Kampf bevorsteht, der unser Verständnis von Gerechtigkeit nachhaltig aus dem Gleichgewicht bringen wird. Wenn wir es waagen wollen, so ist dies ein deutliches Signal an Kopenhagen ebenfalls mehr Gleichgewicht zu wagen.

Eine politische Kunstaktion von Hermann Josef Hack, gemeinsam mit Quetzal e.V. und den FreundInnen und Freunden der brasilianischen Landlosenbewegung, MST, Deutschland e.V.

mehr...!!!

 

siehe auch www.hermann-josef-hack.de und www.quetzal-leipzig.de

 
10. Dezember 2009: PROJEKTÜBERGABE

Erziehung und Bildung im MST

Die Bedeutung der ENFF für Brasilien, Lateinamerika im Kontext von Klimagerechtigkeit

Am 10. Dezember findet von 19:00 bis 21:30 Uhr an der Universität Leipzig die öffentliche Übergabe der Bundesschule Florestan Fernandes an die brasilianische Landlosenbewegung Movimento dos Sem Terra statt. Zu dieser feierlichen Projektübergabe laden wir Sie herzlich ein und würden uns sehr freuen, wenn Sie bereit wären ein paar Grußworte zu sprechen.

Der Bau dieser Universität für die größte soziale Bewegung Lateinamerikas wurde durch Mittel der Entwicklungszusammenarbeit von Caritas International, der Europäischen Union und den Freundinnen und Freunden der brasilianischen Landlosenbewegung MST, Deutschland, e.V. ermöglicht.

Diese förmliche Übergabe der Bundesschule wird gemeinsam mit dem Arbeitskreis Umwelt der Universität Leipzig veranstaltet und findet im Rahmen des 8. Europäischen Treffens der FreundInnen der MST vom 9.-13.12.09 in Leipzig statt. Eingeladen sind verschiedene Repräsentanten - Freunde der MST - aus ganz Europa und den USA, Repräsentanten der Landlosenbewegung aus Brasilien sowie eine breite Öffentlichkeit innerhalb und außerhalb der Universität in Leipzig.

 Herzliche Grüße

Wolfgang Hees, Thomas Schmidt, Thomas Steinhäuser und Benjamin Bunk

Freundinnen und Freunde der Landlosenbewegung MST, Deutschland, e.V.

 

Veranstaltungsablauf

Ort: Hörsaal Universität Leipzig

19:15 - 20:00

Offizielle Übergabe der Escola Nacional Florestan Fernandes

Moderation: Wolfgang Hees (Lateinamerikareferent Caritas International)

20:00 - 21:30

Bildung in Bewegung

Die Bedeutung der brasilianischen Bundesschule Florestan Fernandes für die ländlichen sozialen Bewegungen im Kontext von Agrarpolitik und Klimawandel

Vortrag von Kelli Mafort und Neuri Rossetto (Bundeskoordination der MST) mit anschließender Diskussion

(Konsekutivverdolmetschung Portugiesisch - Deutsch)


 

Pressemitteilung [mehr...]

 
9.-13.Dezember 2009: TAGUNG

Kein Land in Sicht?

Brasiliens Agrarfrage im Zeichen des Klimawandels

VIII. Europäisches Treffen der Freundinnen und Freunde der brasilianischen Landlosenbewegung MST & Runder Tisch Brasilien

Brasilien ist geprägt durch eine extrem ungleiche Land­verteilung. Etwa 10 % der Bevölkerung besitzen 80 % des Landes, während rund fünf Millionen Men­schen in Brasilien landlos sind. Die Folge sind gewalt­same Konflikte auf dem Land und massive soziale Konflikte in den Städten. Der Klimawandel und die internationalen klimapolitischen Maßnahmen stellen eine neue existentielle Bedrohung für die arme ländliche Bevölkerung dar. Die Landlosenbewegung MST setzt sich dagegen für ein alternatives Entwicklungsmodell ein.

VIII. Europäisches Treffen der Freundinnen und Freunde der brasilianischen Landlosenbewegung MST, 9.-11.12.2009

& Wochenendtagung des Runden Tisches Brasilien, 11.-13.12.2009 in Leipzig

 

Programm,

Anmeldung

und mehr...

Weitere Infos auf www.kooperation-brasilien.org

Anmeldung zum Treffen und zur Tagung: kooperationbrasilien(at)googlemail.com (siehe oben). Bitte gebt bei der Anmeldung an, ob ihr an BEIDEN Tagungsteilen teilnehmen werdet (9.-11.12.09 und 11.-13.12.09).

 
4.-16. Dezember 2009: BILDUNGSREISE

25 Jahre Movimento dos Sem Terra

Brasiliens Agrarfrage im Zeichen des Klimawandels

Veranstaltungsorte und mehr... in Kürze!!!

 
14.-23. November 2009: BILDUNGSREISE

"Entwicklung - aber für wen?!"

Brasilien: Das Thyssen-Krupp-Stahlwerk und die Fischer
Stahlwerkkomplex von Thyssen-Krupp verseucht brasilianische Bucht +++ verstößt gegen Umweltauflagen +++ vertreibt lokale Fischer  +++ und sieht keinen weiteren Handlungsbedarf, wenn der Sicherheitschef des Unternehmens Morddrohungen gegen Fischer ausspricht...

Veranstaltungsorte...Stuttgart, Duisburg, Kassel, Berlin...

und mehr...

weitere Informationen beim Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika

 
Mai 2009:

Bischof Dom Cappio erhält den Kant-Weltbürgerpreis

Am 9. Mai wurde Jeff Halper aus Israel und Bischof Dom Cappio aus Brasilien der Immanuel-Kant-Weltbürgerpreis verliehen. Die Verleihung fand um 10.15 Uhr in der Aula der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg statt. Seit Jahrzehnten setzt sich Dom Cappio für Leben und Leute am Fluss Rio Sao Francisco im Nordosten Brasiliens ein.

 

Ausführlichere Informationen und weitere Termine von Dom Cappios Europareise (bsp. auf dem ev. Kirchentag in Bremen, 21.Mai) unter:

http://www.saofrancisco-2009.net/

http://www.kooperation-brasilien.org/

http://www.mzf.org/webcom/show_article.php/_c-98/_nr-7/i.html

http://www.kantstiftung.de/

 

April 2009:

„Eine andere Gesellschaft ist möglich“

Interview mit Isaias Vedovatto von der Landlosenbewegung MST

Vom 20. bis 24. fand im südlichsten Bundesstaat Brasiliens, Rio Grande do Sul, das 13. Nationale Treffen der Landlosenbewegung in der MST Siedlung Anoni statt. Anlass war das 25 -jährige Bestehen der Bewegung. Ein Interview mit Isaias Vedovatto, der in vielen Führungsgremien der Bewegung aktiv ist über die bisher erreichten Ziele  und die Zukunft der Bewegung. mehr...

 
April 2009:

Schulen des MST sollen wieder geöffnet werden

Auf massiven Druck der MST und Öffentlichkeit - sogar aus dem konservativen Lager, wurde in einer neuerlichen Anhörung vor der Erziehungskommission der des Landesparlaments beschlossen die Schließung Schulen der MST in Rio Grande do Sul unter bestimmten Auflagen rückgängig zu machen.

 

Februar/März 2009:

Gouverneurin schließt Schulen der MST in Rio Grande do Sul

Seit Mitte Februar hat die Landesregierung in Rio Grande do Sul, unter der Gouverneurin Yeda Crusius, mehrere Schulen der Landlosenbewegung MST mit dem Argument geschlossen, die nationale Sicherheit zu gefährden: Die Polizei hatte in den Schulen Bücher von Paulo Freire und Florestan Fernandes gefunden. Dies hat im brasilianischen Nationalparlament und International für Aufregung gesorgt.

Eine Stellungnahme des Kapuziner Mönchs Frei Pilato Pereira:

Warum schloss Yeda die Wanderschule?

Wenn man mich fragt, wie viele Auszeichnungen die Staatsgouverneurin für ihren Beitrag für das Schulsystem bekommen hat, könnte ich nicht antworten. Es sieht so aus als hätte Yeda Crusius nie etwas Gutes für die Bildung getan, um eine Auszeichnung zu bekommen. Allerdings, stellt man dieselbe Frage über MST, lautet die Antwort anders. mehr...

 

Februar 09:

Fotos der XIII. Nationalversammlung in Sarandi - 25 Jahre MST hier...

Abschlusserklärung der XIII. Nationalversammlung hier...

 

Januar 09:

Der Kampf geht weiter - 25 Jahre Landlosenbewegung Movimento dos Sem Terra

Auf der Nationalversammlung anlässlich ihres 25jährigen Bestehens gibt sich die Landlosenbewegung Brasiliens kämpferisch und selbstbewusst. Die aktuelle Wirtschaftskrise wird als eine Chance für die Bewegung wahrgenommen und als Bestätigung für die Notwendigkeit ihres alternativen Entwicklungsmodells. Trotz neuer Herausforderungen in der Landfrage, einem politisch schwierigen Umfeld und interner Probleme der letzten Jahre, gibt sie sich optimistisch und sucht nach strategischen Allianzen für eine Zeit nach Lula. mehr...

 

Conflitos no Campo 2007:

Seit 23 Jahren verfasst die Comissão Pastoral da Terra einen jährlichen Bericht, in welchem die Gewalt auf dem Land dokumentiert wird. Auf den ersten Blick scheinen die Landkonflikte welchen die ländliche Bevölkerung, deren Bewegungen und Organisationen ausgesetzt sind, im Jahr 2007zurück gegangen zu sein.

mehr... [Daten und Analysen der Landkonflikte in Brasilien]

 

Pressemitteilung 6.05.2008: AGROKRAFTSTOFFE

Marina Silva übernimmt Propaganda der Zuckerrohr-Ethanolindustrie

(Übersetzung: Christian Russeau, FDCL-Berlin)

São Paulo, 06/05/2008 - Während des Brasilienbesuchs des bundesdeutschen Umweltministers, Sigmar Gabriel, stimmte letzte Woche die Umweltministerin, Marina Silva, in den Chor von Präsident Lula ein, indem sie in Bezug auf Agrokraftstoffe behauptete, “Brasilien verfügt in der Produktion schon jetzt über Umwelt- und Sozialkriterien” und müsse diese nur “publik machen”. Nach Ansicht der in der Arbeitsgruppe Energie des Brasilianischen Forums von Nichtregierungsorganisationen und Sozialen Bewegungen für Umwelt und Entwicklung (FBOMS) versammelten Organisationen und Bewegungen sind solche vermeintlich in Brasilien angewandten oder von der Regierung definierten und in der Praxis umgesetzten Kriterien der Gesellschaft nicht bekannt. Für die Organisationen verschärft die weltweite Ausweitung des Ethanolmarktes die bereits existenten Probleme in Brasilien, dies sowohl in Bezug auf die sozialen Auswirkungen als auch in Bezug auf die Impakte auf die Biodiversität.

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06.05.2008: Auftraggeber im Fall Dorothy freigesprochen!

Mit Bestürzung haben wir die Nachricht der Freilassung des Fazndeiros Vitalimar Bastos de Moura vernommen. Dieser wurde als Auftraggeber der 74-jährigen Nonne Dorothy Stang rechtskräftig zu mehr als 20 Jahren verurteilt. Dennoch wurde der fazendeiro jetzt nach 20-minütiger Verhandlung in der 2.Instanz freigesprochen.

Wir bitten Sie, sich dafür einzusetzen, dass auch im Bundesstaat Pará rechtsstaatliche Grundsätze angewendet werden und nicht nur der pistoleiro eine Haftstrafe zu verbüssen hat sondern ebenso dessen Auftraggeber zur Rechenschaft gezogen wird.

Secretária de Estado Maria do Socorro Gomes

Fone:

(91) 4009-2700

Fax:

(91) 3225-1632 / 3242-9651

Email:

seju@seju.pa.gov.br

Endereço:

Rua 28 de setembro nº 339 - Comércio
Belém-PA - CEP: 66010-100

 

 

Artikel (Brasilicum, April): Und immer wieder Dorothy

Am 12. Februar jährte sich zum dritten Mal der Mord an der Ordensschwester Dorothy in Anapu, im Bundesstaat Pará. Die beiden Todesschützen Rayfran das Neves Sales und Clodoaldo Batista, der Mittelsmann Amair Feijoli da Cunha und einer der Auftraggeber Vitalmiro Bastos de Moura wurden inzwischen verurteilt und sitzen sogar in Haft. Im Kontext einer Regierung Lula, welche die Föderalisierung der Prozesse und polizeilichen Ermittlungen ermöglichte, und der internationalen Aufmerksamkeit, ist dies ein bemerkenswert einzigartiger und schneller rechtlicher Erfolg - aber nicht genug!

Seit Juni 2007 wartet man auf die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs im Berufungsverfahren von Regivaldo Perreira Galvão, des zweiten angeklagten Auftraggebers.

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FDCL, KoBra, Amigos do MST/Freundinnen und Freunde der MST,
Berlin, 22. April 2008

Wir leiten hiermit den Offenen Brief des Bischofs Dom Xavier Gilles de Maupeou d'Ableiges, Präsident der brasilianischen Landpastorale (Comissão Pastoral da Terra - CPT nacional), vom 17.April 2008 weiter.
zum Brief....
 

Wir schließen uns der Forderung von Bischof Dom Xavier Gilles de Maupeou d'Ableiges an und fordern, die Einladung an Herrn Doktor Paulo Celso Pinheiro Sette Câmara, ausgesprochen durch die Konrad-Adenauer-Stiftung, auf der Veranstaltung am 24. und 25. April 2008 in Berlin des IX. Deutsch-Brasilianischen Symposiums "Innere Sicherheit und Demokratische Gesellschaft in Brasilien und Deutschland" zu referieren, zurückzunehmen und ihn auszuladen.

"Die Einladung an Herrn Sette Câmara, exakt eine Woche nach dem 12. Jahrestag des Massakers, auf diesem Symposium zu reden, ehrt die Adenauer-Stiftung nicht und stellt einen Angriff auf die Gefühle der Familien und auf das Gedenken der 19 Opfer dar", sagt Bischof Dom Xavier Gilles de Maupeou d'Ableiges, Präsident der brasilianischen Landpastorale (Comissão Pastoral da Terra - CPT nacional).


FDCL - Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika, Berlin
KoBra - Kooperation Brasilien, Freiburg
Amigos do MST/Freundinnen und Freunde der MST, Frankfurt

 
Am 22.04.08 ist ein Artikel in der Tageszeitung "junge Welt" zur Einladung von Herrn Sette Câmara zum IX.Deutsch-Brasilianischen Symposium erschienen. Interessant ist dabei die Stellungnahme und Argumentation der Konrad-Adenauer-Stifung.

http://www.jungewelt.de/2008/04-22/030.php

 
FDCL, KoBra, Amigos do MST/Freundinnen und Freunde der MST:

PRESSEMITTEILUNG ZUM TAG DER LANDLOSEN

12 Jahre nach dem Massaker von Eldorado dos Carajás wird einer der politisch Verantwortlichen für das Massaker auf eine Tagung der Konrad-Adenauer-Stiftung als Gastredner eingeladen

Berlin/Freiburg/Frankfurt, 17.April 2008

Am 17. April 1996 wurden 19 Landarbeiter nahe der Stadt Eldorado dos Carajás im brasilianischen Bundesstaat Pará von Polizisten erschossen. Die 19 Personen waren Teilnehmer des "Marsches für eine Agrarreform", der am 10. April von 1.500 Familien landloser Arbeiter ins Leben gerufen wurde, und dabei blockierten sie die Bundesstraße PA-150. Paulo Sette Câmara war im Jahre 1996 Staatssekretär für öffentliche Sicherheit im brasilianischen Bundesstaat Pará und erteilte am 17. April 1996 an die Polizei die Anweisung, "unter Anwendung notwendiger Mittel, inklusive Schusswaffengebrauch" die Bundesstraße PA-150 von den Demonstranten zu räumen. 19 Landarbeiter wurden erschossen, 81 Personen wurden verletzt. Seit diesem Massaker wird jährlich der 17. April als "Tag der Landlosen" in Erinnerung an die Opfer weltweit begangen.

Am 24. April 2008 ist Paulo Sette Câmara nun geladener Gast einer Veranstaltung der Konrad Adenauer Stiftung und der Deutsch-Brasilianischen Gesellschaft in Berlin. Auf dem IX. Deutsch-Brasilianischen Symposium unter dem Titel "Innere Sicherheit und Demokratische Gesellschaft in Brasilien und Deutschland" wird Paulo Sette Câmara am 24. April 2008 um 15:00 Uhr im "Hotel Berlin", Lützowplatz 17, D-10785 Berlin zum Thema "Kriminalität und Gewalt als Herausforderungen für die Demokratie in Brasilien" als Gast der Konrad Adenauer Stiftung (KAS) sprechen.

FDCL, KoBra und die Amigos do MST / Freundinnen und Freunde der MST protestieren auf schärfste gegen die Einladung von Paulo Sette Câmara als Gast der Konrad-Adenauer-Stiftung. "Die Einladung von Herrn Sette Câmaras durch die Konrad-Adenauer-Stiftung als Gastredner auf dem IX. Deutsch-Brasilianischen Symposium ist ein Skandal", sagt Christian Russau vom Berliner Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika (FDCL), "Herr Sette Câmara gab die polizeiliche Anweisung für das Massaker und trägt somit die volle politische Verantwortung". "Die Konrad-Adenauer-Stiftung lädt den politisch Verantwortlichen für das Massaker als Gast zu ihrer Tagung ein und tritt damit das Angedenken der erschossenen Landarbeiter mit Füßen", kritisiert Kirsten Bredenbeck von der Nichtregierungsorganisation KoBra aus Freiburg. "Es kann nicht sein, dass 12 Jahre nach dem Massaker, dessen politisch Verantwortliche noch immer nicht zur Verantwortung gezogen wurden, Herrn Sette Câmara als vermeintlicher Experte für "Innere Sicherheit" auf einer Konferenz der Konrad-Adenauer-Stiftung über Demokratie ein Podium gegeben wird", ergänzt Thomas Schmid von den Amigos do MST/Freundinnen und Freunde der MST.

Hintergrundinformationen zum Massaker von Eldorado de Carajás: HIER...

(Aus: Justiça Global / Hrsg. v. FDCL e.V. : Menschenrechte in Brasilien, (Titel des brasilianischen Originals: Direitos Humanos no Brasil - 2003), Lusophonie - Verlag portugiesisch-sprachiger Länder, in Kooperation mit FDCL, Freiburg/Berlin/São Paulo/Rio de Janeiro 2004, S.124-127)

Für weitere Informationen und Interviews kontaktieren Sie:

Christian Russau, FDCL, TEL: 030-693 40 29

Kirsten Bredenbeck, KoBra, TEL: 0761-600 69 26

Thomas Schmid, Amigos do MST/Freundinnen und Freunde der MST, e-mail: ts.amigos.mst[AT]t-online.de
 

Zusätzliche Informationen finden sich auf der Internetseite des FDCL unter:
http://fdcl-berlin.de/index.php?id=1400

 

 

Aufruf zur Unterschriftenaktion und Solidarität mit Dom Cappio und dem Fluss São Francisco ! (siehe auch Letraviva 146_port.)

Liebe FreundeInnen,

Dom Cappio befindet sich nun seit 27.November im Hungerstreik. Bis zum heutigen Tag, kam von der brasilianischen Regierung kein einziges Signal einzulenken und die Flussumleitung des São Francisco zu überdenken.

Die Situation ist dramatisch, es geht um Leben oder Tod! Die nationale und internationale Unterstützung der Bevölkerung ist in diesem Moment äußerst wichtig. Beiliegend findet ihr eine Unterstützungserklärung des Theologen Leonardo Boff, die bereits viele weltweit bekannten Persönlichkeiten, Geistliche, Schauspieler und Intellektuelle sowie verschiedene
Organisationen unterschrieben haben. Pastoralorganisationen und soziale Bewegungen wie Caritas Brasilien, Kommission der Landpastoral (CPT), Via Campesina, und andere erklären den 17. Dezember zum "Nationalen Tag der Mahnwache und des solidarischen Fastens". Es wird erwartet, dass sich tausende dieser Solidaritätsaktion anschließen. Dies ist eine Möglichkeit, sich solidarisch zu zeigen mit Dom Luiz Cappio und gegen die Art und Weise, wie die brasilianische Regierung sich gegenüber dem friedlichen Protest verhält, zu protestieren. Es ist wichtig sich dieser Bewegung anzuschließen, den die Zeit läuft.


Deshalb möchten wir Euch bitten, beiliegendes Manifest zu unterzeichnen und an die email
apoio.dom.cappio[at]gmail.com zurückzusenden.


Danke für ihre Solidarität,

CPT Bahia

(Landpastorale)

 

 

Info:

Der Termin für das nächste Treffen der Freundinnen und Freunde der Landlosenbewegung steht: 22.02.2007 mehr...

Es gibt einige neue Fotos des Amigas e amigos do MST Europa-Treffen in Oslo (11.-14.Oktober 2007), des V. Nationalkongresses in Brasilia (11.-15.Juni 2007) und auch von der Schule - Escola Nacional Florestan Fernandes - sind einige neue Bilder in der Rubrik zu finden.

 
Info: globalisierungskritischer Klassiker der Bildungsarbeit - "Septemberweizen" -  nun als DVD im Handel. mehr...
 

Pressemitteilung: Via Campesina, 21/10/07:
Bewaffnete Syngentamiliz ermordet einen Leader der brasilianischen
Landlosenbewegung


Während eines Angriffs einer 40-köpfigen, bewaffneten Miliz auf ein Zeltlager von landlosen Bauern auf dem Versuchsfeld des schweizer Agrochemimultis Syngenta in Santa Teresa do Oeste um 13.30 Uhr des 21.Oktobers wurde der 32-jährige Valmir Motta, Vater von drei Kindern und Mitglied der Via Campesina, mit 2 Schüssen in die Brust ermordet. Weitere
6 Landarbeiter wurden ernsthaft verletzt und ein Angreifer kam wohl auch ums Leben. mehr...

siehe dazu auch das aktuelle LETRAVIVA der MST (144), mit weiteren Hintergrundinformationen (port.)

 

LETRAVIVA 139 (übers.) Die Bewegung der Landlosen (MST) fordert ein neues Modell der Landreform - Interview mit João P. Stédile  

mehr...

 

LETRAVIVA 136 (übers.) - Lebendiger São Francisco - Land und Wasser, Fluß und Leute!

Der Nordosten ist zukunftsfähig auch ohne Ableitung des Wasser vom Sao Fransisco, aber mit der Ethik in der Politik.

mehr...

 

Erklärung des V. Nationalkongresses der brasilianischen Bewegung der Landlosen

Wir, 17.500 landlose Landarbeiterinnen und Landarbeiter aus 24 Staaten Brasiliens, 181 internationale Gäste in Vertretung von 21 Kleinbauern-Verbänden aus 31 Ländern und Freundinnen und Freunde aus verschieden Bewegungen und Organisationen, haben uns vom 11. bis zum 15. Juni 2007 auf dem V. Nationalkongress des MST versammelt, um die Probleme unserer Gesellschaft zu analysieren, zu diskutieren und Alternativen aufzuzeigen.

mehr...

 

V. National Kongress des MST

von 11-15. Juni 2007 in Brasilia; das diesjährige Motto lautet: "Reforma Agrária: por justiça social e soberania popular." (Agrarreform: Für soziale Gerechtigkeit und Souveränität des Volkes).

Wir hoffen hier täglich Berichten zu können...

 

Sonderheft zum V. MST Kongress:

Anlässlich des Kongresses haben Die "amigas e amigos do MST - Deutschland" und "Kobra e.V" und ein Sonderheft herausgebracht. mehr...

 

Notiz 10. Mai 2007:    Die MST auf dem Weg zum V. Kongress

Im Juni 2007 wird der V. Kongress der MST in Brasilia stattfinden. Das wird ein bedeutender Moment der Reflexion und der Analyse der Aktivitäten der Bewegung sein und gleichzeitig ein Ort, an dem die Perspektiven und Strategien der Kämpfe in der nächsten Zeit entwickelt werden. Darüber hinaus war dieses Ereignis von seinen ersten Schritten der Vorbereitung an ein Prozess der politischen Bildung der tausenden aktiven Männer und Frauen, die an ihm teilnehmen. Und weiter: Er zeigt der Gesellschaft die Bedeutung der Agrarreform und der Fähigkeit der Bewegung sich zu organisieren.

Der Kongress ist aber auch eine Zeit der Verbrüderung der Aktivisten, ein Erfahrungsaustausch, ein Wiedergewinnen der Energien, um konsequent den Kampf um die Demokratisierung des Landes und für ein alternatives Gesellschaftsmodell fortzusetzen. Lesen Sie im folgenden einige kurze Hinweise zur Geschichte der Kongresse der MST. mehr

 

Notiz 17. April 2007: Warum mobilisieren wir in ganz Braslien?

Seit dem 17. spricht man wieder einmal von einem "roter April" in Brasilien. In Erinnerung an das Massaker 1996 in "Eldorado do Carajás" finden steigt die Mobilisierung des MST an um an die unerfüllten Forderungen einer Landreform  zu erinnern und mehr Gerechtigkeit einzufordern. Auch unter der Regierung "Lulas" wird diese Tradition fortgesetzt. Warum mobilisieren wir in ganz Braslien? mehr

 

Notiz 05. Juli 2006:  Und der Fall Dorothy?

                                                "Wer hätte schon den Mut eine alte Dame wie mich umzubringen?“ (Dorothy)
Zur Erinnerung: Der brutale Auftragsmord an Dorothy Stang am 12. Februar 2005 hatte national wie international viel Aufmerksamkeit und Entrüstung hervorgerufen. Die Ordensschwester aus den USA war knapp 40 Jahre im Amazonasgebiet aktiv und engagierte sich für eine nachhaltige Entwicklung und die Rechte der Landlosen. Unerschrocken hatte sie immer wieder die lokalen Großgrundbesitzer herausgefordert und wegen Sklaverei, illegalem Holzschlag und anderen Verstößen gegen die Menschenrechte angezeigt. 
Bereits im Dezember 2005 waren die beiden Auftragsmörder zu 17 und 27 Jahren Haft verurteilt worden. Nun sind weitere Urteile gefällt worden.
mehr

 

Notiz 29.Juni 2006:   Sojaanbau und Agrobusiness

Den Fachleuten ist klar: Der Anbau von Soja führt in den kommenden Jahren zu einer Zunahme des "Agrobusiness"                                

Die Anpflanzung von Soja dürfte bis 2010 um 27 % zunehmen - eine Tatsache, die zu einem Anstieg der landwirtschaftlichen Industriebetriebe (agronegócio/agrobusiness) auf der gesamten Welt führt. Die erschreckende Schätzung wurde während einer Eröffnungsveranstaltung des „Fórum Social de Resistência ao Agronégocio“ bekannt gemacht, die derzeit in Buenos Aires (Argentinien) stattfindet. Dort debattieren Forscher zusammen mit Bauernorganisationen und Umweltschützern über das gegenwärtige Modell des agrobusiness. Dieses Modell, beherrscht von multinationalen Konzernen im Bereich Landwirtschaft und Nahrungsmittel, zerstört immer mehr die Umwelt und verarmt große Teile der Bevölkerung Lateinamerikas zugunsten der Gewinne dieser Unternehmen. mehr

 

Notiz 18. November 2005:   Zwei weitere Morde an Landarbeitern im Norden von Mato Grosso

Etwa um 9.30 des 16. Novembers 2005 wurden Vanderlei Macena Cruz und Mauro Gomes Duarte, Bewohner des Camps Renasçer getötet, als sie auf einem Motorrad auf dem Weg zur Arbeit waren. Nach einem Bericht des örtlichen Büros der „Comissao Pastoral da Terra“ (CPT) wurden beide auf einer Strasse gefunden welche zwischen den Ländereien der Großgrundbesitzer Silmar Kessler und Sebastiao Neves de Almeida (Chapeu Preto) verläuft. Bis andere Bewohner des Camps, welche die Schüsse gehört hatten, vor Ort ankamen waren beide bereits tot. Trotz sofortiger Benachrichtigung der örtlichen Militär Polizei kam diese erst in der Nacht des selben Tages um entsprechende Maßnahmen zu treffen und die Leichen zu untersuchen. mehr

 

 
  © Amigas e Amigos do MST -Deutschland
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aktuelle Termine:
12. Dezember 2009:

Politische AKTION zur KLIMAGERECHTIGKEIT in der Leipziger Innenstadt

10. Dezember 2009: PROJEKTÜBERGABE: Erziehung und Bildung im MST

9.-13.Dezember 2009: TAGUNG: Kein Land in Sicht? Brasiliens Agrarfrage im Zeichen des Klimawandels

4.-16. Dezember 2009: BILDUNGSREISE: 25 Jahre Movimento dos Sem Terra. Brasiliens Agrarfrage im Zeichen des Klimawandels

14.-23. November 2009: BILDUNGSREISE: "Entwicklung - aber für wen?!" Brasilien: Das Thyssen-Krupp-Stahlwerk und die Fischer

Ausstellung:

26.-28.06.2009 in Berlin, MST in Maranhao; Fotoausstellung von G. Glinski auf dem Stadtteil-Kulturfestival "48 Stunden Neukölln".

Internationaler Tag der Landlosen: Die Landlosenbewegung MST, Präsident Lula und das Agrobusiness, Diskussion und Musik im Saloninterkulturell, 17. April 09 in Berlin. mehr...

InfoVeranstaltung: Landvertreibung in Brasilien und die via campesina, Diskussion mit zwei Aktivisten der MST; 6. April  09, 19.30 Uhr, Hotel Pommerland, Meisengrund 13, Demmin

Nächstes Treffen der Freundinnen und Freunde der Landlosenbewegung: Freitag, den 20.03.2009 in Freiburg. mehr...

 
Letraviva - MST Informa:
 
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Bald werden hier regelmäßig die Info-Briefe des MST einzusehen sein. Wir versuchen diese auch auf deutsch zur Verfügung zu stellen. Je mehr Übersetzer, desto besser ;-)
 
Termine:
Das Thema Agrotreibstoffe ist brandheiß und bietet viel Zündstoff. Verschiedene Tagungen beschäftigen sich damit. Hier eine Auswahl mit speziellem Brasilienbezug:

Seminar des Runden Tisch Brasilien; 16.-18.Nov. in Weimar, u.a. mit Edivar Lavratti (MST)

Die FES lädt ein; 5.Nov. Berlin - u.a. mit hochrangigen Vertretern der bras. Politik

Die Fachschaft Regionalwissenschaften Lateinamerika in Köln lädt zu einer Fachtagung, 9-11. Nov.